Zurück zu den Quellen!
Irgendwie schon zur Tradition geworden: unser Kurzbericht über die diesjährige Bergtour der Polizeiseelsorge. Mittlerweile die 13. Tour – und dieses Mal wieder eine ganz neue Variante: neue Routen, neue Gipfel, neue Hütten, neue Seen, neues Thema: wir waren den (Kraft-)Quellen unseres Lebens auf der Spur – mitten im Quellgebiet des Lechs.

Die 13 hat uns übrigens Glück gebracht: während zwei Wochen vorher es auch in den Bergen unerträglich heiß war und eine Woche vorher sich Gewitter austobten, war während unserer Tour absolut perfektes Wanderwetter – so wie wir es auch verdient hatten 😊
Wir, das waren 20 Teilnehmer/innen aus ganz Bayern – bunt gemischt hinsichtlich dienstlichem Hintergrund, persönlicher Lebenssituation und Lebensalter: von 22 bis 60 war alles dabei. Achtsamkeit, Selbstwirksamkeit, Dankbarkeit, Hoffnung, Glück, Flow und Sinn waren die Stichworte, die uns begleitet haben. Faszinierend dabei war dann die praktische Umsetzung, dass z.B. die gesamte Gruppe auch sehr herausfordernde Wegabschnitte gemeinsam bewältigt hat – im Team geht eben einiges mehr, als man sich manchmal selber zutraut. Ein Highlight war auch das Kennenlernen der örtlich zuständigen Leiterin der Polizeiinspektion Lech. Am ersten Hüttenabend gesellte sich die ehemalige Olympia-Teilnehmerin ganz unkompliziert zu uns und erzählte von ihrem polizeilichen Alltag im alpinen Raum und über den Umgang mit den vielen Touristen. Wir ahnten nicht, dass wir sie zwei Tage später tatsächlich auch für einen (nicht dramatischen – aber schon ernsten) Unfall benötigten. Kontakte knüpfen lohnt sich eben!
Zum WIR gehörten neben mir als Polizeiseelsorger auch noch drei Vollzugsbeamte mit Bergerfahrung an, die von ihren jeweiligen Verbänden für diese Veranstaltung als Leitungsunterstützung abgeordnet wurden. Dafür bin ich im Namen der Polizeiseelsorge unendlich dankbar, da sonst eine solche Veranstaltung nicht realisierbar wäre – zumindest nicht auf diesem Sicherheits-Niveau.


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