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Wenn das Jahr stiller wird – Ein Novembergedanke

  • 13. Nov. 2025
  • 1 Min. Lesezeit

Der November lädt ein, langsamer zu werden, tiefer zu schauen und die Hoffnung zu finden, die auch im Dunkel trägt.

Bild mit KI erstellt
Bild mit KI erstellt

Der November hat seine eigene Sprache. Er flüstert nicht laut, aber deutlich: von Vergänglichkeit, Erinnerung, von dem, was bleibt. Die kahlen Bäume, das gedämpfte Licht, die stilleren Tage – sie führen uns zu Fragen, die wir im Alltag oft überhören.

Für viele im Polizeidienst ein besonderer Monat. Die Tage werden kürzer, die Einsätze nicht. Gerade im Polizeidienst begegnen wir Grenzen des Lebens auf besondere Weise. Wir stehen mitten im Geschehen, wenn andere Halt suchen, und tragen Erlebnisse mit uns, die nachklingen. Der November macht uns sensibel für diese inneren Resonanzen.


In der christlichen Tradition ist dieser Monat ein Raum des Gedenkens – aber auch ein Raum der Hoffnung. Allerheiligen erinnert daran, dass viele vor uns ihren Weg im Licht Gottes gegangen sind. Allerseelen spricht vom Vertrauen, dass niemand verloren ist. Und selbst die dunklen Tage erzählen von einem Gott, der den Menschen nicht loslässt.


Vielleicht schenkt dieser November einen Moment, um das eigene Herz vor Gott auszubreiten: dankbar für Bewahrtes, ehrlich in der Erschöpfung, offen für neue Kraft. Manchmal genügt ein stilles Gebet, ein kurzer Atemzug, ein Blick in den Himmel, um zu spüren: Ich bin gehalten.

Möge dieser Monat uns daran erinnern, dass Gottes Licht selbst in den verborgensten Winkeln unserer Tage seinen Weg findet.

 
 
 

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