Grüß Gott! - Ich bin „die Neue“

Ich bin „die Neue“: Regina Postner seit September als Polizeiseelsorgerin für Nordbayern zuständig.



Einigen von Ihnen / Euch konnte ich bereits persönlich begegnen. Und ich bin Ihnen / Euch allen sehr dankbar für die freundliche und hilfsbereite Unterstützung, die so ein Neuanfang mit sich bringt.


Geboren und aufgewachsen bin ich in der Nürnberger Nordstadt. Nach verschiedenen Studien in der Religionspädagogik und kirchlicher Bildungsarbeit, Philosophie und katholischer Theologie sowie Organisations-management und Spiritualität arbeitete ich als Seelsorgerin in verschiedenen Pfarreien sowie der Jugend-, Hochschul-, Spital- und Notfall-seelsorge. Nach der Promotion ging ich dann für knapp 10 Jahre in die Schweiz.

Dort war ich als Gemeindeleiterin und stellver-tretende Dekanin tätig. Bevor ich im September 2021 zur Polizeiseelsorge kam, leitete ich das Tagungs- und Bildungshaus von Kloster Oberzell, wo ich auch als Theologin im Kloster beschäftigt war. Schwerpunkte der letzten Jahre waren neben zahlreichen Vorträgen und Bildungs-veranstaltungen, viele Einzelbegleitungen in unterschiedlichen Lebenssituationen sowie die Feier von Gottesdienste. Ich höre gerne Musik und gehe in Konzerte, lese und musiziere, aber vor allem treffe ich mich sehr gerne mit Freunden und Freudinnen zu einem Kaffee.


Und nun darf ich bei der Polizei als Seelsorgerin tätig sein.


In einem Adventslied heißt es: „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit …“ Und genau das darf ich vor allem in der IV. Abteilung und unter den Polizeiseelsorgenden erleben: offene Türen! Mit großer Freundlichkeit und Wertschätzung wurde ich willkommen geheißen. Offene Türen habe ich aber auch bei den vielen Fragen eines Anfangs erlebt: Wie funktioniert das Handy? Wie komme ich an den Code? Wo ist die Werkstatt? Wer ist zuständig für den Computer, das Auto, den Schlüssel, …? Was ist ihre Aufgabe bei „V“? Wo muss ich mich melden? Was ist eine „Tauf/ve“? Woher bekomme ich Papier? Wo einen Schraubenzieher? Und wo finde ich die Kantine? Unzählige Anfangsfragen, bei denen mir immer die Türen geöffnet wurden. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle ausdrücklich bedanken!


Macht hoch die Tür … Türen öffnen Räume. Türen werden als Höflichkeit aufgehalten. Türen öffnen sich teilweise automatisch. Türen müssen gerade bei der Polizei auch immer wieder zwangsweise geöffnet werden. Türen können auch eine Schranke sein, eine Zimmer- oder Haustür schützt das Eigentum. Türen werden bewacht oder verbarrikadiert. Türen können sich öffnen oder verschlossen bleiben. So ist es vielleicht einmal interessant zu beobachten, durch wie viele Türen jeder und jede von uns am Tag gehen. Angefangen von der Schlafzimmer- und Badezimmertür, bis hin zur Autotür, zur Tür des Vorgesetzten oder zur Werkstatttür. Ich durfte in der IV. Abteilung und in der Polizeiseelsorge bereits durch viele offene Türen gehen! DANKE!


Mit diesen adventlichen Gedenken zum Schluss meiner Vorstellung wünsche ich Ihnen allen eine gesegnete Adventszeit, ein frohes Weihnachtsfest und alles Gute für das Jahr 2022.