Aufbruch
- 29. März 2021
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 4. Apr. 2021

Ostern steht kurz bevor und die Kollegen der Polizeiseelsorge in Königsbrunn haben in diesem Jahr an die jungen Beamten, dem Stammpersonal und den Mitarbeiter*innen kleine Samentütchen mit Kresse verschenkt. Samentütchen? Aber warum?
Der Begriff "Aufbruch" soll kein Beitrag in der Corona-Öffnungsdebatte sein, womöglich noch als platte Botschaft. Ganz im Gegenteil möchten wir dieses Wort als sehr vielschichtiges Bild verstanden wissen - im Blick auf das Osterfest.
Welcher Aufbruch damals vor 2000 Jahren geschah, ist nicht wirklich erklärbar. Nur eines ist klar: der Aufbruch aus dem Tod, die Auferstehung, war kein Mega-Event. Sie war und ist eher ein ganz stilles und unscheinbares Ereignis, wie das Aufbrechen und Aufkeimen eines Samenkorns. Banal und doch irgendwie ein Wunder.
"Wer nicht an Wunder glaubt ist kein Realist" - mittlerweile ein oft gebrauchter Spruch - aber irgendwie auch hier an dieser Stelle passend: der wundersame Aufbruch ist real.
Ihnen allen ein gesegnetes Osterfest: ein Aufbruch.


Ein sehr schöner und nachdenklicher Beitrag zum Thema „Aufbruch“. Gerade in der heutigen Zeit ist es umso wichtiger, neue Anfänge nicht nur in großen Lebensentscheidungen, sondern auch in den kleinen, alltäglichen Momenten zu finden. Es sind oft die bewussten Rituale, die uns erden und Stabilität geben. Eine Möglichkeit, solche Momente zu schaffen, ist, sich mit Dingen zu umgeben, die eine Geschichte erzählen, wie zum Beispiel wunderschöne handgemachte Keramik, die ein einfaches Badezimmer in eine kleine Oase verwandelt.
Die Psychologie der kleinen Dinge
Gerade in Berufen mit hohem Stresslevel, wie dem Polizeidienst, kann die Gestaltung des eigenen Zuhauses eine große Rolle für das seelische Gleichgewicht spielen. Es geht nicht um teure Renovierungen, sondern um kleine, bewusste Entscheidungen. Ein handgefertigtes Stück Keramik,…